• Starke Partner für starke IT-Konzepte. Wir verlassen uns ausschließlich auf Technik führender Hersteller, mit welchen wir langjährige Partnerschaften pflegen.

  • Zunehmende Vernetzung, elektronischer Geschäftsverkehr, Cloud und Mobile Computing: Die Bedeutung einer zuverlässigen IT-Infrastruktur wächst ständig.

  • Wann ist eine Programmoberfläche intuitiv? Dieser Frage geht DELTA BARTH gemeinsam mit der TU Chemnitz auf den Grund.

    Das modulare ERP System DELECO® ERP-Softwarelösung

Forschung und Entwicklung



Die IT-Branche ist geprägt durch ständig neue Technologien und Innovationen. Die fortwährende Weiterentwicklung unserer Software-Lösungen ist deshalb ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Durch einen regen wissenschaftlichen Austausch mit den Universitäten der Region sowie die Beteiligung an unterschiedlichen Forschungsprojekten schafft DELTA BARTH einen echten Mehrwert für seine Kunden.
 

DELECO® ERP – Ausgezeichnet für Bedienkomfort

Tiefgreifende Funktionalität bei gleichzeitig hoher Nutzerfreundlichkeit – DELECO®, die Software für ERP, Instandhaltungsmanagement und Fertigungsplanung, verfügt über beides und wurde nun dafür mit dem Zertifikat „Usability geprüft“ prämiert. Die IT-Experten der Delta Barth Systemhaus GmbH nahmen die Auszeichnung des Kompetenzzentrums Usability für den Mittelstand (KUM) am 24. November 2015 entgegen.


Seit 2012 ist der Softwarehersteller aus dem sächsischen Limbach-Oberfrohna Praxispartner des interdisziplinären Forschungszentrums KUM der TU Chemnitz. Kern der Zusammenarbeit ist eine Studie, welche die Usability von betrieblicher Anwendungssoftware untersucht und messbar macht.

Im Zuge dieses Forschungsprojekts wurde die Benutzerfreundlichkeit der DELECO® Programmfamilie einer gründlichen Prüfung unterzogen und weitreichend optimiert. „Unsere Anwender sollen die gesamte Software-Oberfläche als ihren persönlichen Arbeitsplatz erleben“, erklärt Anett Klein, Softwaredesignerin bei Delta Barth, das ausgezeichnete Usability-Konzept. Dies zeigt sich vor allem in globalen Eigenschaften wie einem klaren Design, intuitiver Navigation entlang der Arbeitsabläufe und individuell konfigurierbarer Arbeitsmasken. Darüber hinaus können Nutzer die Anordnung der Bedienfenster via Drag-and-Drop selbst bestimmen und damit parallel alle benötigten Registerkarten im Blick behalten.

Dieses Prinzip der Übersichtlichkeit, Individualisierung und der wenigen Klicks spiegelt sich in jedem Detail wieder. So wie dem intelligenten Suchschema, das die Gewohnheiten des Nutzers in abgestimmte Filter übersetzt oder den aussagekräftigen Info-Grafiken, welche die tabellarischen Auswertungen visuell unterstützen.

„Die Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Usability für den Mittelstand hat es uns ermöglicht, unsere Software sprichwörtlich mit den Augen unserer Anwender zu sehen“, so Annett Barth, Geschäftsführerin der Delta Barth Systemhaus GmbH. „In den vergangenen drei Jahren konnten wir DELECO® dadurch noch intuitiver und effizienter gestalten – ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.“

Die zahlreichen grafischen wie funktionalen Neuerungen in DELECO® stützen sich auf die Erkenntnisse aus dem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der TU Chemnitz, in dessen Mittelpunkt stets der praxisbezogene Blick auf die Arbeitsweise der Anwender stand. Online-Befragungen zu den Nutzungsgewohnheiten der User und Laboruntersuchungen, wie Blickbewegungsmessung oder Klickverfolgung während der Arbeit mit der Software, lieferten fundierte Aussagen darüber, wie die Bedienbarkeit tatsächlich empfunden wird.

Während der gesamten Projektzeit flossen alle Ergebnisse direkt in die Softwareentwicklung ein und wurden den DELECO®-Anwendern in den Versionsupdates zur Verfügung gestellt.

Die Verleihung des Zertifikats „Usability geprüft 2015“ fand im Rahmen der Abschlussveranstaltung des von der BMWi-Förderinitiative „Einfach intuitiv – Usability für den Mittelstand“ geförderten Forschungsprojekts statt. Im Kompetenzzentrum auf dem Campus der TU Chemnitz trafen sich hierzu die Pilot- und Praxispartner, interessierte Unternehmen sowie Vertreter von IHK und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.











 
 
 

Einfach intuitiv - Usability für den Mittelstand

Wie muss eine Programmoberfläche beschaffen sein, um in Zeiten von Touchscreens noch als intuitiv zu gelten? Wie lassen sich vielschichtige Abläufe einfacher gestalten? Die Gewohnheiten und Bedürfnisse im Umgang mit Technik verändern sich genauso wie das Arbeitsumfeld und die Anforderungen an eine funktionale ERP-Software. Immer komplexer werdende Prozesse stehen dabei einer Technikwelt entgegen, in der eine einfache Bedienbarkeit gefragter denn je ist. Deshalb rückt für uns ein Schlagwort immer deutlicher in den Vordergrund: Usability, die Gebrauchstauglichkeit von Software.

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem „Kompetenzzentrum Usability für den Mittelstand“ der TU Chemnitz untersuchen wir deshalb das Spannungsfeld zwischen tiefgreifender Funktionalität und einfacher Bedienbarkeit. Dabei gilt: Wir sehen Software sprichwörtlich mit den Augen unserer Anwender.

 

 


Das Forschungsprojekt läuft auf vollen Touren. Im Herbst 2012 waren unsere Kunden gefragt, sich aktiv zu beteiligen. Unserer Bitte, sich als Proband für die Usability-Studie zur Verfügung zu stellen, sind zahlreiche DELECO®-Nutzer gefolgt. Dafür möchten wir an dieser Stelle danke sagen, denn eine nutzerorientierte Software lebt von den Eindrücken und Vorstellungen ihrer Anwender.

In einem Online-Fragebogen wurden die Arbeitsgewohnheiten im Umgang mit DELECO®, die Vorstellungen von intuitiver Software im Allgemeinen sowie die Bedeutung von Business-Software für den Arbeitsalltag der Anwender hinterfragt. In einem nächsten Schritt wurden die Probanden mittels Eyetracking-Verfahren bei der Nutzung von DELECO® beobachtet. Ziel dieser Blickbewegungsmessung ist es, sich direkt in den Nutzer hineinzuversetzen: Auf welchen Bereich des Bildschirms schaut der Anwender, wenn er eine Information sucht? Welche Schaltflächen klickt er zuerst an, wenn er einen bisher unbekannten Arbeitsschritt ausführen soll? Fragen wie diese helfen, Optimierungspotentiale aufzuzeigen und DELECO® weiter an die Arbeitsweise der Nutzer anzupassen.

 


Die Version DELECO® 6.30, welche im Oktober 2013 erscheint, ist als erster Schritt bei der Umsetzung dieser Forschungsergebnisse zu werten. Highlight des Release ist die überarbeitete Programmoberfläche, mit welcher DELTA BARTH ein weiteres Ausrufezeichen in puncto Nutzerfreundlichkeit setzt. Neben rein grafischen Gesichtspunkten stehen deshalb vor allem funktionale Weiterentwicklungen im Fokus der Software-Spezialisten: "Weniger Klicks, direktere Navigation, noch mehr Übersichtlichkeit innerhalb der Masken... Arbeitsprozesse werden dank der neuen Funktionalitäten noch intuitiver und effizienter gestaltet", erklärt Anett Klein, Verantwortliche für Oberflächendesign bei DELTA BARTH.

Optimale Übersicht wird vor allem durch die neue Fensteraufteilung der Benutzeroberfläche erreicht. Geöffnete Module werden künftig in Form von Registerkarten organisiert und nebeneinander angeordnet. Der Anwender kann somit direkt zwischen den einzelnen Arbeitsmasken wechseln, ohne die einzelnen Fenster erneut aufrufen zu müssen. Eine weitere Besonderheit besteht in der variablen Anordnung der einzelnen Registerkarten. Diese können via Drag-and-Drop frei auf dem Bildschirm arrangiert werden und stehen somit parallel zur Verfügung.

"DELECO® soll natürlich auch optisch immer up to date sein", führt Anett Klein weiter aus. Hierbei war es wichtig, eine Balance zwischen neuen Ideen und bekannten Grundstrukturen wie zum Beispiel der Position von Schaltflächen zu finden. "DELECO® bleibt sich treu. Unsere Anwender können wie gewohnt mit der Software arbeiten und sich gleichzeitig auf funktionale Erweiterungen und ein modernes Design freuen", so Anett Klein weiter. Für eine noch intuitivere Bedienbarkeit der Software sorgen neue grafische Symbole, die Ästhetik mit einer eindeutigen Bildsprache verbinden. Weiterhin wurde die Modulnavigation in DELECO® neu strukturiert und optisch aufgewertet. Auswahllisten, Symbole, welche die entsprechende Modulgruppe charakterisieren sowie verschiedene Schnellauswahlfelder tragen zu einem effizienteren Programmzugriff bei. Ein weiteres Detail: Dem Anwender wird direkt in der Modulnavigation angezeigt, ob neue Aufgaben in Form von Wiedervorlagen für ihn angelegt wurden – eine nützliche Funktion, nicht nur für das Projektmanagement.

Die neue Oberfläche bietet darüber hinaus individuellen Gestaltungsspielraum. Je nach Arbeitsweise und Nutzungsgewohnheiten können Anwender zwischen verschiedenen Grunddesigns auswählen. Weiterhin kann ein persönlicher Startbildschirm eingerichtet werden, der dem Nutzer genau die Kennzahlen, Auswertungen oder Informationen anzeigt, die für ihn von Interesse sind.

Das Feedback der Anwender zu den neuen Funktionalitäten der 6.30 sowie weitere Ergebnisse der Studie fließen in die kommenden Releases ein. Das Forschungsprojekt wird 2015 abgeschlossen sein.

 


     

 


Prozesse transparent gestalten - Geschäftsprozessmodellierung

Durch die Beschäftigung eines Senior Inno Expert kann das Projekt  der"Geschäftsprozessmodellierung in DELECO ERP" durchgeführt werden. Das Ziel besteht darin, die Softwarequalität des Produkts zu verbessern.

Die Zuwendung wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen finanziert.


 

 

 

DELTA BARTH entwickelt intelligente Datenbank

Datenbanken sind die zentralen Informationsspeicher einer jeden ERP-Software. Aber in ihnen steckt weitaus mehr... Wie Datenbanken nicht nur Fakten wiedergeben, sondern mit künstlicher Intelligenz das Wissensmanagement von Unternehmen nachhaltig verändern können, dieser Frage geht DELTA BARTH derzeit im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts nach.

Transparente und aussagekräftige Auswertungen von Geschäftsprozessen – für die meisten Anwender ist dies eine zentrale Anforderung an ihr ERP-System. Ob Umsatzzahlen, Produktionsabläufe oder Konstruktionspläne – systematisch bilden die Datenbanken einer ERP-Software die täglichen Arbeitsabläufe eines Betriebs in Form rationaler Daten ab und stellen damit einen technischen und finanziellen Wert für die Unternehmen dar. Der Zugriff auf die gespeicherten Informationen erfolgt über fest definierte Schlüsselwörter. Über diese Keys können die Umsätze des letzten Jahres, die durchschnittliche Dauer eines bestimmten Arbeitsganges oder auch der Zeitplan eines konkreten Projektes abgefragt werden. „Sobald man weiß, wonach man sucht, geben Datenbanken all diese Informationen wieder – aber sie liefern keinen Hinweis auf deren Bedeutung oder unterstützen den Anwender dabei, eine Suchanfrage zu individualisieren“, beschreibt Frank Otto, Leiter des Projekts bei DELTA BARTH. Genau hier setzt das Forschungsprojekt an.

 


Die Software-Spezialisten aus Limbach-Oberfrohna setzen mit diesem Forschungsprojekt ein weiteres Ausrufezeichen in puncto Nutzerfreundlichkeit. Die Ergebnisse der aktuellen Studie fließen direkt in die Auswertungsmodule der ERP-Software DELECO® ein. „Unser webbasiertes Informationszentrum DELECO® Cockpit soll zu einer echten Wissensbasis für unsere Nutzer werden“, so Otto.

Datenbankabfragen erfassen bislang ausschließlich fest definierte Parameter und können aufgrund ihrer hohen Komplexität nur direkt vom ERP-Anbieter programmiert werden. Die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sollen dies ändern: „DELECO®-Nutzer sollen ihre Auswertungen zukünftig selbst gestalten können“, führt Otto weiter aus. „Anstelle von starren, vorgegebenen Reports sollen unsere Anwender die Parameter der Abfragen individuell zusammenstellen und intuitiv innerhalb der Datenbank navigieren können.“

 


Möglich wird dies durch die Entwicklung eines Ontologie-unterstützten Systems. „Ontologie beschreibt eine interaktive Sicht auf Informationen. Daten werden genauso wiedergegeben, wie sie der Nutzer sieht – nicht wie ein Programmierer dem Anwender vorgibt, sie lesen zu müssen“, erklärt Otto. Die Idee der neuartigen Datenbank basiert auf der semantischen Vernetzung von Informationen. Werden die Informationen einer Datenbank nicht mehr nur als reine Daten gelesen, sondern nach ihrem Sinngehalt interpretiert und vernetzt, dann wird der Informationsspeicher Datenbank zum Wissensspeicher.

Hierfür werden die Attribute der Datenbanktabellen mit Bedeutungen und semantischen Regeln belegt. Datenbanken werden somit zu semantischen Netzen, welche die reinen Informationen mit Inhalten verknüpfen. „Semantische Netzwerke basieren auf inhaltlichen Assoziationen und ähneln der menschlichen Art und Weise Informationen zu verarbeiten – was die Nutzerfreundlichkeit im Umgang mit derartigen Datenbanken deutlich erhöht,“ ergänzt Otto.

Ein Beispiel: Die Auswertung eines Projekts ergibt, dass ein Fertigungsauftrag im Rückstand ist. Der Nutzer kann nun gezielt nach den Gründen dieser Verzögerung fragen. Ist ein Mitarbeiter wegen Krankheit ausgefallen? Ist eine Maschine defekt? Wurde ein anderer Auftrag vorgezogen? Bei der Erstellung seiner Abfragen ist der Anwender nicht an vordefinierte Reports gebunden, sondern folgt den Anforderungen der konkreten Situation. Der Erkenntnisprozess wird darüber hinaus durch die Visualisierung der Informationen in semantischen Netzen verbessert, was das intuitive Navigieren innerhalb der Datenwelt unterstützt.

Besonders bemerkenswert: Eine Ontologie-unterstützte Datenbank ist sogar in der Lage, Relationen zwischen den Daten abzuspeichern und selbstlernend neue Kontaktpunkte zwischen den Informationen zu knüpfen. Mit Hilfe der semantischen Regeln kann die Technologie Zusammenhänge innerhalb der Datenbestände erkennen und zeichnet sich somit durch künstliche Intelligenz aus. Derartige Verfahren der Ontologie und der künstlichen Intelligenz wurden bislang nur im universitären Umfeld entwickelt und erprobt. Mit der Umsetzung innerhalb der Software DELECO® steht der ERP-Branche eine echte Innovation bevor.

 

Das Forschungsprojekt „Entwicklung eines Frameworks und von interaktiven Elementen zur Realisierung eines Ontologie-unterstützten Systems zur Auswertung von großen Datenbeständen“ läuft von Februar 2013 bis Dezember 2014. Die DELTA BARTH Systemhaus GmbH setzt das Projekt im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie um.