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Tonnenweise Edelstahl souverän beherrschen

Edelstahl-Verarbeiter beschleunigt seine Prozesse mit ERP-Software

Permanent variierende Anforderungen im Griff zu haben, ist die große Herausforderung in der Einzel- und Kleinserien-Fertigung. Reaktionsschnelligkeit und Flexibilität, aber auch Strategie und Weitsicht sind erforderlich, um gleichbleibend höchste Qualität zu gewährleisten. Eine durchgängige Softwareunterstützung ist dabei der Schlüssel zur notwendigen Verknüpfung von Konstruktion, Beschaffung und Produktion.

6000 Warmwasserspeicher für Heizungstechnik sowie hunderte Wärmetauscher, Spezialbehälter und Sonderanlagen produziert die Rudert Edelstahl-Technik GmbH aus Crimmitschau mit aktuell 95 Mitarbeitern pro Jahr. Um kurze Produktionszeiten und Lieferfristen zu gewährleisten, meistert der Edelstahl-Verarbeiter seine Verwaltung seit 2007 mit Deleco.

Umstieg in Rekordzeit
Die ERP-Software der DELTA BARTH Systemhaus GmbH überzeugte die Rudert-Verantwortlichen in den Punkten Beschaffung, Lagergestaltung und Unterstützung der speziellen Prozesse im Apparatebau. "Wir zeichnen uns durch eine hochgradig kundenspezifische Herstellung, kurze Fertigungszeiten und höchste Liefertreue aus. Dies fördert Deleco", begründet Ute Blumrich-Glatzer, Prokuristin und Kaufmännische Leiterin bei Rudert, die Wahl. Innerhalb drei Wochen wurde das Programm, unter Hilfestellung mehrerer Systemhaus-Mitarbeiter vor Ort, komplett eingeführt. Seither wickelt Rudert Auftragsbearbeitung, Einkauf und Bestellwesen, Lieferschein- und Rechnungserstellung, Lagerverwaltung und Inventur, Rechnungs- und Mahnwesen sowie Kassenführung mit dem System ab. Eine Besonderheit stellt die Verwaltung der Fertigungsaufträge dar.

Kapazitäten optimal auslasten
Rudert fertigt neben kundenindividuellen Spezialapparaten auch Kleinserien mit Stückzahlen im einstelligen Bereich. Um dabei eine optimale Auslastung der Kapazitäten zu erreichen, werden mehrere Fertigungsaufträge zu logischen Tages- und Zweitagesaufträgen zusammengefasst. Hauptziel ist dabei eine rationelle Anordnung der Tätigkeiten, unter anderem durch die Ausnutzung gleicher Maschineneinrichtungen. Bei der Rückmeldung an Deleco werden dann die zuvor zusammengefassten Fertigungsaufträge wieder einzeln verbucht. Eine weitere, hauptsächlich dem Sonderanlagenbau vorbehaltene Eigenheit ist die Problematik der wachsenden Produktionsstückliste. Rudert löst sie durch ein transparentes Zusammenspiel von Konstruktion, Beschaffung und Fertigung. Ute Blumrich-Glatzer: "Bereits in einer frühen Phase nach Beauftragung kümmern wir uns um wichtige Bauteile, deren Beschaffung viel Zeit in Anspruch nimmt." Die Konstruktion der kompletten Anlage ist zu diesem Zeitpunkt noch längst nicht bis ins Detail abgeschlossen, jedoch spart Rudert durch die Vorverlagerung des Herstellungsbeginns enorm Zeit. "Deleco hilft uns, über vorhandene, kurz- oder erst mittelfristig benötigte Teile jederzeit den Überblick zu behalten", unterstreicht die Prokuristin.

Permanenter Blick aufs Ganze
Ebenfalls dem Überblick förderlich sind die zahlreichen Auswertungs- und Analysemöglichkeiten der Software. Der Einkauf überwacht Mindestbestände im Lager sowie Liefertermine und generiert daraus seine Materialdisposition. Der Verkauf hat die abgesetzten Stückzahlen, wahlweise umgelegt auf einzelne Produkte, Serien oder Kunden, im Blick. Umsatzzahlen, offene Posten und Salden kontrolliert das Rechnungswesen. Zusätzlich abgebildet ist das Personalwesen, das zusammen mit der Deleco-Zeiterfassung wesentliche Grundlage für Kontrolle und Abrechnung der Rudert-Mitarbeiter ist.

Fazit
Deleco begleitet seit 2007 ein kontinuierliches Wachstum beim Edelstahl-Verarbeiter, wie Ute Blumrich-Glatzer verdeutlicht: "In den vergangenen drei Jahren ist die Mitarbeiterzahl um knapp 20 Prozent gestiegen. Bei der Zahl unserer Deleco-Nutzer haben wir um ein Viertel zugelegt." Auch die Umsatzzahlen lesen sich überaus positiv. Ungeachtet der weltweiten Konjunkturkrise erwirtschaftete Rudert 2009 einen Umsatz von rund 14 Millionen Euro.