Gute Verbindung
LWL-Sachsenkabel beherrscht Artikelvielfalt mit Konfigurator von DELTA BARTH
Wenn eine hohe Artikelvielfalt und kundenindividuelle Produktion aufeinandertreffen, muss die Verwaltung einige Herausforderungen meistern. Sachsenkabel unterstützt deshalb seinen Vertriebsprozess mit einem ins ERP-System integrierten Konfigurator, der die Wünsche der Kunden passgenau und schnell in die eigene Organisation überträgt.
Die LWL-Sachsenkabel GmbH aus Gornsdorf im Erzgebirge produziert Lichtwellenleiter-Komponenten und -Systemtechnik, wie z.B. passive Glasfaserkabel, vorkonfektionierte Strecken sowie Anschluss- und Verteiltechnik. Einsatz finden diese Produkte vorrangig in Netzwerken im Bereich der Telekommunikation, in Rechenzentren und bei der industriellen Verkabelung.
Kleine Serien, großes Tempo
Die Fertigung der Kabel und Komponenten ist auftragsbezogen und erfolgt in aller Regel kundenspezifisch. Sachsenkabel stellt vorrangig Klein- und Kleinstserien her und überschreitet nur selten Stückzahlen über 100. Die im Zweischichtsystem tätigen 96 Mitarbeiter produzieren dabei in sehr kurzen Durchläufen, Lieferzeiten dauern nur selten länger als eine Woche. Dabei kommt aber eine ganze Menge zusammen, wie Geschäftsführerin Silvia Duus bestätigt: "2009 haben wir rund 1,3 Millionen Stecker konfektioniert."
Individuell konfektioniert
Zur softwareseitigen Abbildung der Unternehmensprozesse vertraut Sachsenkabel auf die ERP-Software Deleco. Die Lösung von DELTA BARTH ist im gesamten kaufmännischen Bereich im Einsatz. "Die größte Herausforderung bei der Angebots- und Auftragserfassung ist die Konfiguration der gewünschten Artikel", erklärt Caroline Spindler, bei Sachsenkabel verantwortlich für das Warenwirtschaftssystem. "Ein beträchtlicher Teil unserer Konfektionierungen sind Individualprodukte." Um die vielschichtige Artikelverwaltung bereits in der Angebotsphase zu meistern, setzt Sachsenkabel den Deleco Artikelspezifikator ein, der die Vertriebsmitarbeiter bei der Konfiguration der gewünschten Artikel unterstützt. Er dient der Neuanlage von Artikeln mit vordefinierten Eigenschaften. Anhand hinterlegter Werte erfolgt die kundenindividuelle Konfektionierung der Kabel schnell und unkompliziert.
Von 0 auf 40.000
Dank Deleco und des Konfigurators verwaltet Sachsenkabel mittlerweile 40.000 Artikel. Kaum zu glauben, dass man in Gornsdorf bis 2006 noch überhaupt keine Artikelverwaltung vorgenommen hat. Caroline Spindler erinnert sich: "Das vorhandene Software-System war funktional und technologisch überholt. Das Angebotswesen basierte auf reiner Textverarbeitung, eine Artikelverwaltung existierte nicht." Seit 2006 nun flankiert Deleco das kontinuierliche Wachstum bei Sachsenkabel. Die Mitarbeiterzahl stieg in diesem Zeitraum um 114 Prozent. Der wachstumsbedingte organisatorische Mehraufwand wird u.a. durch die Softwareunterstützung aufgefangen. Ein wichtiger Vorteil liegt für Geschäftsführerin Silvia Duus im Mehrnutzerzugriff auf die Deleco-Stammdaten: "Alle Mitarbeiter arbeiten mit den gleichen Daten. Das schafft intern Transparenz, sorgt für einheitliche Kommunikation, etwa was Begrifflichkeiten im Kundenkontakt angeht, und erlaubt bei Anfragen umgehend verlässliche Aussagen."
Webshop als nächster Schritt
Befragt nach den Zukunftsplänen in Bezug auf ihre ERP-Software ist die Geschäftsführerin ebenfalls voller Tatendrang. "Gegenwärtig ist ein Webshop mit einem Großkunden im Testlauf. Später ist geplant, eine komplette B2B-Strecke in Betrieb zu nehmen." Diese soll dann die von Kunden im Webshop erstellten Aufträge in deren eigene Verwaltungssoftware übernehmen und von dort als verbindlichen Auftrag direkt ins Deleco-System bei Sachsenkabel transferieren. Mit Sicherheit wird der Kabelspezialist auch diese Verbindung meistern.
